Spielplan APRIL 26

Spielplan APRIL 26

Eintritt Abendvorstellungen: 18.- €

Kindertheater: 9.-€ p. P.

 Keine Kartenzahlung möglich!

Kartenreservierung:

Tel. 030 - 25 05 80 78

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Fr. 3.4., 20.00  (Karfreitag)

 

Juwas? Judas!

Mehr als eine szenische Lesung Es spielen lesend oder lesen spielend Tanja Arenberg und Günter Rüdiger. Text und Regie: Markus Weiß

Es gibt in der westlich christlich geprägten Welt wahrscheinlich keinen Namen, der mit so vielen Vor- und Urteilen behaftet ist, wie der Name Judas. Judas steht, und das auch im Lexikon, meist in Zusammenhang mit Verrat, dem Judaslohn und dem Judaskuss. Judas ist der Teufel, ist der, mit dem zweiten Gesicht. Wir glauben, über ihn Bescheid zu wissen. Woher wissen wir Bescheid? Durch die Erzählungen der Evangelien in der Bibel. Aber wo kommt er mal zu Wort, wo kann er seine Geschichte erzählen? Im Theater, im Zimmertheater Steglitz.
Sehr frei nach der Bibel, Jorge Louis Borges, Walter Jens, Amoz Oz und Lot Vekemans ergreift er die Chance, und versucht etwas mehr Klarheit über sich, seine Beziehung zu Jesus und den Lauf der Geschichte zu gewinnen.

Es ist eine emotionale Reise durch verschiedene Versionen eines Lebens, das geprägt ist von Glauben, Liebe, Wut, Eifersucht, Irrtümern, Begeisterung und Verwunderung. Egal welche Version er wählt, am Ende wartet immer der Selbstmord, der Strick.
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Sa. 4.4., 20.00

Ein Kellner packt aus

Musikalisches Kabarett mit ULLI LOHR

Viele arbeitslose Schauspieler müssen sich als Kellner durchschlagen. Ein Kellner, der jedoch auf die Bühne geht, ist eine Rarität. Der Schauspieler, Sänger und Moderator Ulli Lohr schlüpft leichtfüßig in diese Rolle und serviert seinem Publikum sentimentale Satire an ironischen Chansons und mit karamellisierten Pointen gespickter Comedy. Ulli Lohr enthüllt beim Öffnen eines kräftigen "Cabaret-Sauvignons" die geheimen Wünsche eines Restaurantfachmannes, der über den zweiten Bildungsweg auf die Bühne gekommen ist. Er kredenzt Lieder über die sehnsuchtsvolle Leidenschaft der Sterneköche, heimliche Geschmacksverstärker und selbst eingelegte Anekdoten mit Biss.Kuriose Gastwünsche und funkelnde Momente, die nicht nur ein Kellnerherz höher schlagen lassen, haben Ulli Lohr zu dieser Show inspiriert. Jahrelange Recherchen in der gehobenen Gastronomie und Lebenserfahrungen der Bühnenwelt treffen hier auf ein einzigartiges Entertainment.

Amüsante Geschichten über prickelnde Erotik, kulinarische Orgien sowie nachdenkliche Einschnitte im Leben eines Kellners.
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So. 5.4., 16.00   (Ostern)

 

Der grüne Georg

Show zum Umweltschutz für Kinder: Zauberei, Clownerie, Lieder und Jonglage

Der grüne Georg ist eine Show für Kinder, in der es um Umweltschutz geht. Es ist ein Potpourri aus Liedern, Jonglage, Zauberei, Pantomime und Clownerie. Das interaktive Programm geht circa 40 Minuten und ist für 4 bis 7 Jährige Kinder gedacht, die auf unterhaltsame Weise an das Thema Umwelt herangeführt werden.
www.der-gruene-georg.de

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So. 5.4., 19.00   (Ostern)

Oster-Mix mit Ostertag (Kleinkunst-Cocktail – Ausgabe April 26)

Musik, Kabarett und Zauberei – präsentiert von OLAF MICHAEL OSTERTAG

Mit Günter Rüdiger, Georg Weisfeld, JS. Strauss, Hendrik Bloch, Ulli Lohr, Sora D Léon, Tanja Arenberg, Konstantin Popov u. a. Mit Ostergeschenke-Verlosung!
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Fr. 10.4., 20.00  (Premiere - Uraufführung)

 

Harald Juhnke – Der letzte Applaus

Stationen eines Künstlerlebens

Er war Entertainer, Schauspieler, Sänger – und vor allem ein Mensch voller Widersprüche. Dieses Theaterstück nähert sich dem großen Berliner Original Harald Juhnke auf besondere Weise: Nicht als Nachahmung, sondern als Reise durch die Stationen eines außergewöhnlichen Lebens.Ein Schauspieler begibt sich auf die Spuren eines Mannes, der wie kaum ein anderer für Charme, Humor und Selbstironie stand – und zugleich für Zweifel, Exzesse und Verletzlichkeit. Zwischen Bühne und Backstage, Applaus und Einsamkeit, Erfolg und Scheitern entfaltet sich das Porträt eines Künstlers, der immer alles gab – für sein Publikum und für das Leben.

Mit Respekt, Tiefgang und einem Augenzwinkern erzählt das Stück von Träumen, Abstürzen und dem unbedingten Willen, immer wieder aufzustehen. Eine Hommage an Harald Juhnke.

Mit: Stefan Kleinert und Tanja Arenberg

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 Sa. 11.4., 20.00

Rechts ist das neue Links

Kabarett von und mit HENDRIK BLOCH

"Rechts ist das neue Links". Das Programm hätte ebenfalls "auch der Herbst hat noch ein paar schöne Tage" heißen können, aber dies wäre zu sehr jahreszeitenabhängig. "Rechts" und "Links" eignen sich da viel besser, auch wenn sie ab und zu die Plätze tauschen, je nach der jeweiligen Meinungsdominanz. Gut und böse geht immer, egal wer wer ist. Früher hat man gesagt: "geh doch rüber", aber wo schickt man die Delinquenten heute hin? Im Notfall ins Theater zum Kabarett. Sonst hilft gar nichts mehr.

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So. 12.4., 16.00

Geschichten aus dem Koffer

Die kleine Märchentüte (André Rauscher)

Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen… Und das tun sie auch. Alle, die mit dem Koffer zu tun hatten, kommen zu Wort. Und der Koffer hatte viele Besitzer. Ob Bergsteiger, Boxer, kleines Mädchen oder Raupe und und und… Immer wieder öffnet sich der Koffer und immer wieder taucht ein neues Abenteuer auf, eine neue Persönlichkeit, ein neues Schicksal. Mal spannend, mal lustig und manchmal nachdenklich.

Und immer zum Mitraten, Mitstaunen, Miterleben und Mitlachen. Viel Spass bei den Reisegeschichten mit einem Erzähler und vielen Puppen.

Für alle Menschen ab 3 Jahren. Dauer ca. 45 Min. www.andre-rauscher.de

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So. 12.4., 19.00

Jung Romeo - alt Julia

Gruppe Romeos & Julias spielt

Ikonische Szenen aus Romeo und Julia, an einigen Stellen diskret konterkariert von Wedekinds Frühlings Erwachen. Protagonisten sind diesmal aber eine achtzigjährige Dame=Schauspielerin, ein temperamentvoller 78jähriger Portugiese, beide umgeben von jungen Schauspielerinnen und Schauspielern. Wir zeigen an klassischen sowie eigenen Texten die Vulnerabilität gerade an den erotischen bzw. zarten Beziehungen der Älteren zu jüngeren Menschen und die dadurch heraufbeschworene Erinnerung, sowie das Wahrnehmen der eigenen Endlichkeit. Die körperlichen Fähigkeiten verabschieden sich nachgerade, nicht aber die Sehnsucht. Ergänzt wird das Ganze durch freche und verträumte Lieder von Marlene Dietrich über Dalida bis zu den Beatles.

Es spielen und singen: Freya Treutmann, Helga Seebacher, Jenny Epp, Luis Friz, Vasco Esteves  Dramaturgie und Regie: Petr Manteuffel

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Fr. 17.4., 20.00

Hinter den Kulissen von Berlin

Mord bei der Mulackritze - mit MICHAEL SCHIRMER und JOYCE HENDERSON

 Eine Alt-Berliner Posse im Kleinganoven-Milieu; eine Lesung, in deren Pausen alte Berliner Lieder,Chansons und Gedichte vorgetragen werden, sozusagen ein Programm vom Zille der Literatur. Die Geschichten spielen unter Halbweltgestalten und Zuhältern. Sie erzählen vom Glück und vor allem vom Pech der kleinen Leute. Viele Gassenhauer kann das Publikum mitsingen, denn alle kennen sie!
Das Programm ist kurzweilig, unterhaltsam und spannend, also typisch altberlinisch.

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Sa. 18.4., 20.00

Der Autor

Ein Monolog von Werner Bauknecht, es spielt Markus Weiß

64000 neue Buchtitel in 2020; Romane, Krimis, Sach- und Kinderbücher, Briefwechsel, Auto- und Biografien; abertausende Hörbücher; Autoren & Schauspieler auf Lesetouren; der Markt boomt, nicht nur zur Weihnachtszeit. Wie viele Bücher, aber wurden nicht geschrieben & nicht veröffentlicht; stehen ungelesen im Regal; unterscheidet nur der Titel; sind gar abgeschrieben? Und, wie viele Autoren sind unveröffentlicht und „schreiben dennoch wie besessen Tag und Nacht, finden und erfinden ständig neue Geschichten und Begriffe“? „Der Autor“ zählt zu diesen verkannten Genies und offenbart seine Meinung zum Literaturbetrieb komisch, tragisch und mit bitterer Ironie, denn, auch er wird der Nachwelt einen Briefwechsel hinterlassen. Aber mit wem? Seien Sie gespannt. Dauer 75 Minuten, keine Pause
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So. 19.4., 16.00    (Letzte Kindervorstellung vor unserer Sommer-Pause!)

Das verzauberte Hexlein

Eine Zaubershow mit Musik und Puppenspiel mit Günter Rüdiger und Tanja Arenberg für Zuschauer ab 4 Jahre

Die junge Hexe Brünhildi (300 Jahre) hat sich klein gehext. Nur mit Hilfe des Zauberers Fantastus (Günter Rüdiger) und der Kinder, die ein Zauberlied singen, kann sie wieder in ihre wirkliche Größe zurück verwandelt werden.
Text und Musik: Günter Rüdiger, Komponist des ersten Janosch-Musicals der Welt "Oh, wie schön ist Panama" Dauer: ca. 50 Min.
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So. 19.4., 19.00

Das ist doch Zauberei!

Ein zauberhafter Abend

Lasst euch in den Bann ziehen vom Zauberer Sora D Léon!

Schon als kleines Kind war Sora begeistert von der Magie. Diese Begeisterung verwandelte er über die letzten 10 Jahre in sein Solo-Programm "Das ist doch Zauberei!". Dies sind eine Reise durch seine Anfänge der Zauberkunst, unterhaltsame Einblicke in das Leben eines Zauberers, verblüffende Magie, Zauber-Choreographie passend zur Musik und Comedy-Einlagen. Lasst euch staunen, unterhalten und ein Lächeln ins Gesicht zaubern!

Ca. 60 Minuten mit Pause.
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Fr. 24.4., 20.00  (Otto Reutters 156. Geburtstag)

Wie Otto zu Reutter wurde

Ein Otto-Reutter-Abend in Anekdoten, Texten und Liedern

mit André Rauscher & Erwin Böhlmann am Piano

Otto Reutter! Ein Künstler der noch Jahrzehnte nach seinem Leben für Aufsehen sorgt. Seine Lieder sind immer wieder (oder immer noch?) im Umlauf. "In 50 Jahren ist alles vorbei“, "Der Überzieher", "Bevor de sterbst" und unzählige andere Titel lassen uns stets erneut lachen und staunen, und sie verblüffen durch ihre andauernde Aktualität. Aber wer war denn dieser Otto Reutter?

André Rauscher blättert im Buch seines Lebens und gräbt nicht nur Daten und Fakten aus. Auch amüsante Bonmots und allerlei spannende Anekdoten füllen den Abend. Natürlich dürfen die Couplets und Texte nicht fehlen, und so wird es eine musikalische Reise, vollgepackt mit Otto Reutter in Wort, Text und Ton. www.andre-rauscher.de

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Sa. 25.4., 20.00

Flüstern und Summen

JOACHIM GIES – Saxophon, exotische Instrumente

Meditative Traummusik
In seinem neuen Soloprogramm FLÜSTERN UND SUMMEN konzentriert Joachim Gies das musikalische Geschehen auf das Wesentliche. Es geht um die Gestaltung von zarten und farbigen Klanglandschaften. Die meditative Traummusik lädt das Publikum ein, Ruhe zu finden und nach Innen zu lauschen. Neben dem Saxophon spielt der Multiinstrumentalist asiatische Instrumente wie Klangschalen, Gongs und das Aquaphone, ein mit Wasser gefüllter Klangkörper. Dazu treten die zarten Klänge des Saxophons, die  Joachim Gies kunstvoll gestaltet. Schicht um Schicht, wie unter einem Mikroskop, erweitert er die Klangvielfalt der Töne.

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So. 26.4., 19.00  (Wolfgang Müllers 66. Todestag)

Firlefanzbrüder: Nachkriegszeit ist Vorkriegszeit

Literarisch, humorvoller Abend mit Musik

Im Mittelpunkt stehen Wolfgang Müller und Wolfgang Neuss sowie die exzentrische Swingmusik der Nachkriegsjahre im Vergleich zur Gegenwart.
Mit Anekdoten, etwas politierten Lanzer-Witz und dem nostalgischen Geknister eines Koffergrammofons serviert Strauss ein ungewöhnliches Bühnenformat – zwischen Opa’s Tagebuch und Enkel’s Frontunterhaltung. Doch erst, wenn der Autor zur Gitarre greift und singt, entsteht aus Literatur quasi ein rauschfreies Spotify – ganz ohne WLAN und Werbeunterbrechungen. „Kabarett war einmal politischer Widerstand. Doch heutzutage ist dies Metier eher wie ein Furz im Fahrstuhl! Wenn ich die Schellackplatten knistern lasse, fühlt sich mein Publikum wie in Omas Wohnzimmerstube – allerdings ohne den Duft von ihrer Kohlsuppe!“

Diesen Bildungsauftrag hat er nicht vom Herrgott erteilt bekommen, sondern von ganz unten. Genauer gesagt vom verstorbenen Cousin seines Vaters, dem Kabarettisten und Schauspieler Wolfgang Müller (1922-1960). Sein Programm findet besonders dort Anklang, wo Erinnerungen an den Filmklassiker „Das Wirtshaus im Spessart“ und Soundtrack „Ach, das könnte schön sein“ lebendig sind. Mit der Hilfe von Arnulf Rating hat der Musiker Strauss einen Platz in der Kleinkunstszene eingenommen wie eine Schmerztablette. Die musikalischen Werke sind von Franz Grothe, Günter Neumann, Bruno Balz, Heino Gaze, Bully Buhlan und Eigenkompositionen, i.d.R. vorgetragen durch JS. Strauss (voc, g) und Timo Tietz (p) aka die Firlefanzbrüder.