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Spielplan JUNI 21

Spielplan JUNI 21

Die geplanten Veranstaltungen finden nur vorbehaltlich der aktuellen Vorgaben des Landes Berlin statt!

Fr. 4.6., 20.00

Wo kommen die Löcher im Käse her?

Texte, Songs und Biografisches von KURT TUCHOLSKY
mit Theaterdirektor GÜNTER RÜDIGER (Rezitation, Gesang und Gitarre)
Als Gast: Helus Hercygier (Kabarett Klimperkasten / Berliner Brettl u. a.)

1985 eröffnete GÜNTER RÜDIGER mit diesem Programm die Bundesgartenschau im heutigen Britzer Garten in Berlin. Nun präsentiert er die Neufassung mit interessanten biografischen Informationen, 
u. a. über die vielen Frauen und Pseudonyme des bedeutensten Satirikers der Weimarer Republik.
 
GÜNTER RÜDIGER zählt laut Presse- und Zuschauerstimmen zu den derzeit besten Tucholsky-Interpreten!
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Sa. 5.6., 20.00

Einheit und eine Seele

Von und mit Markus Weiß

Seine erste große Einheit zerbrach direkt bei der Geburt.
Die Einheit zwischen ihm und seiner Mutter zerfloss im Kreißsaal.
Nichts Außergewöhnliches, passiert allen. Die zweite Einheit implodierte an seinem zehnten Geburtstag.
„Meiner eigenen Einheit aus Namen und Person beraubt, bin ich von jetzt an namenlos!“ beschloss er an diesem denkwürdigen und den Rest seines Lebens prägenden Tag. Er entwickelte sich zum Einheitsfachmann für Einheitsfragen auch bei uneinheitlicher Fragestellung.
Was geschah an diesem Geburtstag?
Welche Folgen hat seine Vornamenlosigkeit?
Was wurde aus der Mutter Kind Einheit?
Wer ist er?
 
Wortspielerisch und –gewandt, ernsthaft komisch, schräg und im Schlagabtausch der Wörter nähert „er“ sich der Seele der Einheit.

Von und mit Markus Weiß
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So. 6.6., 19.00

Kleinkunst-Cocktail

Humorvoll – vielseitig – einmalig!

Theaterdirektor Günter Rüdiger präsentiert jeden 1. Sonntag im Monat wechselnde Gäste aus dem großen Gebiet der Kleinkunst: von Kabarett und Satire über Literatur bis hin zum Chanson.
Gäste im Juni: Chris Hyde, Adam Weiss, Johanna Faßbender, Helmut Uwer, Tanja Arenberg u. a.
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Fr. 11.6., 20.00 (anläßlich Mascha Kalékos 114. Geburtstag)

Die sechs Leben der Mascha Kaléko

Literarisch-musikalische Lesung mit Klezmer Musik (CD)

Mascha Kaléko (07.06.1907 – 21.01.1975) war eine bedeutende jüdische Dichterin, die um 1930 in Berlin bekannt wurde. Sie gehörte zur künstlerischen Boheme wie Erich Kästner, Kurt Tucholsky u.a. Ihre Gedichte und Prosastücke erschienen regelmäßig in der Vossischen Zeitung, sie schrieb Prosa, Gedichte, Chansons und Texte für das Kabarett. Ihr erster Gedichtband, Das lyrische Stenogrammheft, erschien 1933, es folgte noch 1934 Das kleine Lesebuch für Große, doch nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten erhielt sie Publikationsverbot und musste emigrieren. In den USA arbeitete sie u.a. für die deutschsprachige jüdische Zeitschrift Aufbau.
 
Die Schriftstellerin Anna Rheinsberg schrieb über M.K.:
„Sie weiß auf alles eine Antwort, Laufmaschen, Halsweh, Eifersucht und billige Cafés – nichts ist ihr fremd. Sie reimt. Und das klug und mit Verstand! Sie ist eine Philosophin der kleinen Leute, vergaloppiert sich nie. Trotz Sentimentalität! Nie ist sie süßlich, verlogen, nein eher herb und sehr gescheit.“

Ingolf Alwert und Ute Knorr, ehemalige Mitglieder der Kabarett- und Rezitatorengruppe des „Berliner Lehrerensembles“ bieten ein emotionales Programm mit Texten aus den Veröffentlichungen Mascha Kalékos, bereichert mit Klezmer Musik.
Literaturhinweis: Jutta Rosenkranz, MASCHA KALÉKO, Biografie mit umfangreichen Literaturverweisen (dtv 2007)
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Sa. 12.6., 20.00

Willi & Lisbeth – Die schönsten Szenen ihrer Ehe!!

Ehekabarett von und mit GERD NORMANN

Wenn die Frau dem Mann dauernd sagt, er solle seine Socken nicht überall rumliegen lassen, dann ist es doch logisch, dass er sie irgendwann einfach an behält. Es ist wie im richtigen Leben, wenn der Kabarettist Gerd Normann sein sauerländisches Ehepaar Willi & Lisbeth auf der Bühne zum Leben erweckt. Willi und Lisbeth sind seit über 40 Jahren mehr oder weniger glücklich verheiratet. Sie nörgeln aneinander herum, halten zusammen wie Pech und Schwefel und versuchen, die immer schneller werdende Welt in ihrem Sinne umzudeuten. Sie kennen keine Tabus. Sie reden über Brustbehaarung bei Frauen, Schweißfüße bei Männern, Burnout durch zu viel Kratzen, die Liebe im Alter oder aneinander vorbei. Willi und Lisbeth bringen den Ehealltag pointiert auf den Punkt. Ausgestattet mit großem Sprachwitz und bestechender Beobachtungsgabe bereiten sie die großen und kleinen Themen der Welt auf und drehen sie auf links. Ein Programm für Ehepaare und solche, die es werden wollen oder mal waren. Singles sind willkommen.
 
www.gerdnormann.de
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So. 13.6., 19.00
 
Knolls Katzen

Kurzmonolog von Jan Neumann, Mit: Stefan Kleinert, Dauer: ca. 50 Minuten

„Herr Wagner sitzt im Theater. Doch kurz bevor es losgeht, stürzt ihn ein Anruf von Nachbar Knoll ins Organisationschaos: Die Knolls sind im Urlaub ausgeraubt worden. Inzwischen auf der Heimreise wollen sie nun ihren Ersatzschlüssel abholen – den Wagners ja haben, wegen der Katzen. Wieso Katzen? Wer hat sich gekümmert? Ehefrau Mechthild, Tochter Heike oder die schwerhörige Mutti? Das scheint seit vier Wochen nicht erfolgt zu sein, wie sich herausstellt. Wer kann die Kadaver beseitigen, bevor die Knolls beim Anblick der Katzen abkratzen? Wagner will hierzu die Familie beschwatzen, doch alle Pläne scheinen zu platzen! Aber: es kommt noch viel schlimmer!

…wirklich der absolute Komödien-Hammer, das kann ich Ihnen sagen. Wer vorher geht, kann mir jetzt schon leid tun.“, Harry Rowohlt!!
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Fr. 18.6., 20.00

Wenn wir den Krieg gewonnen hätten

Helus Hercygier und Alexandra Gotthardt singen und sprechen ERICH KÄSTNER

Erich Kästner, Jahrgang 1899, einer der deutschen Autoren und Literaten, der durch seine Kinderbücher Weltruhm erlangte, steht im Mittelpunkt des Programms.
Wir wenden uns dem Kästner für Erwachsene zu. Mit einem Reigen von kritischen und nachdenklich humorvollen Texten und Liedern, anlässlich der Bücherverbrennung 1933 in Berlin. Er selbst sagt, dass er der einzige der genannten Schriftsteller war, der dieser theatralischen Frechheit beiwohnte.
Es kommt auch sein Zeitgenosse Kurt Tucholsky zu Wort. Beide hatten ihre bedeutendste Schaffensphase als Autoren der Weltbühne in den 20 Jahren. Gedichte, Glossen, Reportagen, auch in anderen Periodika Berlins, machten Erich Kästner zu einem wichtigsten Intellektuellen dieser Zeit. Sein “Emil und die Detektive“ entstand auf Anregung von Edith Jacobsohn.
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Sa. 19.6., 20.00

Günter Rüdiger singt

Chansons, Berliner Lieder und Kabarett-Songs – „unplugged“

Lieder und Texte von Jacques Brel, Klaus Hoffmann, Reinhard Mey, Udo Jürgens, 
Gilbert Bécaud, Peter Horton, Georg Danzer, Beppo Pohlmann, Fredy Sieg, Kurt Tucholsky, Jerry Roschak u. a. sowie eigene Songs

Musikalischer Gast: Tanja Arenberg (Kabarett Klimperkasten / Kabarett Fettnäppchen)

Wem sind sie nicht ans Herz gewachsen, die Chansons von Jacques Brel und Klaus Hoffmann? Wer summt nicht sofort ein paar Takte mit, wenn er die Lieder von Reinhard Mey, Peter Horton oder Udo Jürgens hört?
Der Berliner Sänger und Schauspieler Günter Rüdiger gibt in seinem Konzertprogramm eine sensible Interpretation altbekannter und eigener Songs, begleitet auf Akustik-Gitarren.
Günter Rüdiger hat sich durch regelmäßige Auftritte in Berliner Theatern und Kleinkunstbühnen einen Namen gemacht und zählt heute zu den renommierten Chanson-Interpreten im deutschsprachigen Raum.
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So. 20.6., 19.00

Beppo Pohlmann (Gebrüder Blattschuss): Ich war mal schön

Lieder, Quatsch & Comedy mit dem Erfinder und Sänger der „Kreuzberger Nächte“

Die besten Songs, Gags und Geschichten aus 30 Bühnenjahren, locker vom Hocker und cool vom Stuhl, lieber persönlich als perfekt. Einmal vom Liedermacher zum Schlagerfuzzi und zurück.
Mit dem „Lied vom kleinen Vampir“, den „Kreuzberger Nächten“ in einer speziellen Akustik-Version, bis zu neuen Songs wie „Ich war mal schön“, „Keine isst so wie du“(„isst“ mit Doppel-s, aber sicher) und „Weihnachten gibt’s nur einmal im Jahr“.
Und das alles unter dem Motto: „Wenn man mir vor 30 Jahren gesagt hätte, dass man auf eine Bühne gehen könnte, ohne eine Gitarre dabei zu haben, dann wäre der Musikwelt einiges erspart geblieben – aber Kreuzberg hätte auch keine Nationalhymne.“
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Mo. 21.6., 19.00 (Sommeranfang – Eintritt frei!)

Fête de la Musique

Mit Günter Rüdiger, Helus Hercygier, Tanja Arenberg u. a.

Jedes Jahr zum Sommeranfang am 21. Juni erklingt die Fête de la Musique – das Fest der Musik – the Worldwide Music Day. Was 1982 mit der Idee des damaligen französischen Kulturministers Jack Lang, ein paar Stromanschlüssen und viel musikalischem Idealismus in Paris begann, hat sich längst zu einem globalen und populären Ereignis entwickelt.
Inzwischen verbindet die Fête de la Musique Menschen in weltweit 520 Städten, davon 297 in Europa (63 in Deutschland). Zu hören gibt es Musik aller Stilrichtungen, für das Publikum gratis, dank all der Bands, Orchester, Chöre und Solisten, die an diesem Tag ohne Honorar auftreten.
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Fr. 25.6., 20.00

Heinrich Heine und die jiddische Seele

Das besondere Aufeinandertreffen des erlesenen Werks von Heinrich Heine
und verwandten Autoren wie Kurt Tucholsky, Alexander Roda Roda u. a.,
gesprochen und gesungen von Helus Hercygier & Günter Rüdiger

Helus Hercygier war viele Jahre beim "Berliner Brettl" im Bereich Kleinkunst und Kabarett aktiv. Günter Rüdiger ist Schauspieler, Sänger, Regisseur und Leiter des "Zimmertheater Steglitz". Gemeinsam haben sie sich intensiv mit dem spezifischen Witz von Heinrich Heine beschäftigt und ziehen Parallelen zu anderen Autoren, kontrastieren und erkennen: Darin liegt eine ganz besondere, eine jiddische Seele.
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Sa. 26.6., 16.00 + 20.00

Der magische Abend

Gedankenlesen und Phantastisches präsentiert von ADAM WEISS - Magier und Mentalist

Was geschieht, wenn wir unserer Fantasie für 90 Minuten freien Lauf lassen? Was können wir erleben? Was erfahren?
An diesem Abend gibt es die Antwort: echte Magie!
Gemeinsam mit seinem Publikum ignoriert Adam Weiss 90 Minuten lang und gutgelaunt die Grenze zwischen dem wahrscheinlich Möglichen und dem scheinbar Unmöglichen.
Gedanken werden übertragen, Entscheidungen beeinflusst und Unmögliches vollbracht.
 
Alles echt?
Entscheide selbst… und bring gute Gedanken mit!
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So. 27.6., 19.00

Saisonabschied-Mix

Unsere Künstler verabschieden die Spielsaison mit Musik, Kabarett und Literatur

Mit Günter Rüdiger (auch Moderation), Andreas Lorenz, Markus Weiß,
Astrid Heiland & Gerhard Vondruska, Tanja Arenberg, Stefan Kleinert u. a.

Mit Verlosung (CDs, Bücher, Freikarten)
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Danach SOMMER-SPIELPAUSE bis 2. SEPTEMBER 21!
Wir eröffnen unsere neue Theatersaison am FREITAG, 3.9.21, 20.00 UHR mit dem 
Saisonauftakt-Mix.

Sollte es gestattet sein, wird das ZIMMERTHEATER in den Sommermonaten Open-Air-Veranstaltungen an einem anderen Spielort anbieten.
Näheres dazu erfahren Sie dann zu gegebener Zeit hier auf unserer Homepage
www.zimmertheater-steglitz.de!

 

Eintritt: 16.-€
Keine Kartenzahlung möglich!

Kartenreservierung:
Tel. (030) 25 05 80 78 / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

© 2012 Zimmertheater Steglitz e. V. • Bornstr. 17 12163 Berlin • Tel.: 030 / 25 05 80 78 

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